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Hüftgelenksdysplasie


Von einer Fehlbildung in den Hüftgelenken sind vor allem mittelgroße und große Hunde betroffen, doch generell kann diese bei allen Größen und auch bei allen Hunderassen auftreten. Die Hüftgelenksdysplasie gilt als sehr häufige Erkrankung des Bewegungsapparates bei Hunden und sie bildet sich in den ersten 15 Lebensmonaten aus. Bei einer Hüftgelenksdysplasie passt die Pfanne nicht richtig zum Kopf, was beispielsweise dazu führt, dass der Kopf aus der Pfanne herausrutscht. Der Körper des Hundes reagiert darauf mit einer zusätzlichen Knorpelbildung bzw. Knochenbildung, um diese Fehlbildung zu korrigieren, was auch als Arthrose bezeichnet wird.

Typische Anzeichen für eine HD sind, dass der Hund keine längeren Spaziergänge mehr machen möchte, einen instabilen Gang aufweist und beim Spielen manchmal aufschreit. Auch kommt es zu Geräuschen wie einem Knacken, wenn sich das Tier bewegt. Im höheren Alter und bei einer sehr starken Ausprägung der Hüftgelenksdysplasie kommt es zu Lahmheitssymptomen. Generell führt nur ein Ersatz des Hüftgelenks zu einer vollständigen Heilung, doch können gemeinsam mit dem Tierarzt Schritte eingeleitet werden, die dem Tier Schmerzen und eine weitere Ausbildung der Krankheit ersparen.
26.05.2012 20:06:24  von Moderator (6958x gelesen)     

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