Es war einmal ein traum der im Herzen bleibt

446_normal_img-20140818-wa0019__jpgd07f3bcbe3c8a892e8dfcfc240406d0aIch habe seit 2000 meine Stute Fleur. Habe sie immer sehr geliebt, auch wenn es ab und an Schwierigkeiten gab. Sie hat ein ganz tolles Wesen.

Mein großer Traum war es, aus ihr ein Fohlen zu ziehen. Was auch ein Risiko war, da sie häufig krank war. Aber versuchen wollten wir es trotzdem.
Gesagt getan über ein Jahr nach einem passenden Hengst gesucht. Dann stand er vor mir: Destano.
Die Besamung klappte. Fleur war tragend und verbesserte sich vom Zustand her immer mehr. So gut, wie zu dem Zeitpunkt als sie tragend war, sah sie nie aus.

Dann war es soweit: das Fohlen kam. Sie brauchte ein bisschen Hilfe, da ein riesengroßer, schwarzer Hengst herangewachsen war. Aber mit etwas Hilfe, war dieser schnell auf der Welt. Und ich habe noch nie so viel stolz im Leben empfunden, wie in diesem Moment. Wir nannten ihm Dino – so wie einen Hund, den ich als kleines Mädchen sehr lieb hatte.

Dino entwickelte sich ganz toll. Viele konnten sich mit mir für ihn begeistern, weil er unglaublich schön war und auch ein ganz lustiger Kerl. Fleur zog ihn ganz großartig groß. Doch mit ca 6 Monaten bekam Dino dicke Sprunggelenke. Er hatte ganz viele kleine und große Gelenkchips die Prognose war 50:50. Ob seine Gelenke so ihn später tragen können?

Aber eine Klinik nahm mir erstmal die Sorgen und meinte man könne ihm wenn er noch etwas wächst bestimmt gut helfen. Dino entwickelte sich prächtig wurde schon 1,60 m groß.
Dann wurde es Winter und die Op stand an. Diese verlief auch gut und er war wieder fit und munter. Ein weiterer Stein viel mir vom Herzen. Doch drei Tage nach der Op bekam Dino Fieber und besonders ein Gelenk wurde dick. Das stehen viel im schwer. Man behandelte ihn mit allen möglichen Antibiotika weil keines eine Verbesserung gab.

Nach drei Wochen in der Klinik stellte ein externes Labor die Befürchtung der Klinik fest, dass ein multiresistenter Keim im Gelenk sitzen würde und es nur ein Antibiotika gab, was helfen könnte. Aber auch dieses linderte weder Fieber noch schmerzen. Am Ende waren alle medizinischen Mittel ausgeschöpft und mein Dino vor Schmerzen kaum in der Lage zu stehn. Wir mussten ihn mit 18 Monaten erlösen.

Ich bin so unendlich traurig und kann es nicht gut akzeptieren, ihn nicht mehr haben zu können – habe ihn so sehr geliebt. Trotzdem war es eine ganz tolle Zeit mit ihm. Dino, ich werde dich nie vergessen


von Eva Kranemann

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