Pferde OP Versicherung: regenerative Therapien wie IRAP und PRP

Regenerative Therapien IRAP / PRP
Regenerative Therapien können den Behandlungserfolg positiv beeinflussen (Fotolia / © Gerhard Seybert )

Pferdehaltung ist ein teures Hobby. Wenn dann noch Operationen notwendig werden, können diese schnell Kosten von einigen Tausend Euro mit sich bringen. Umso sinnvoller ist es, von Anfang an auch eine Nachbehandlung zu gewährleisten, welche eine Operation effektiv im Behandlungserfolg unterstützt und damit die Ausheilung einer Verletzung oder Erkrankung zu beschleunigen bzw. die Prognose zu verbessern.


Nur das beste für das Pferd wünscht hier die Allianz, die mit beispielhaftem OP-Versicherungsschutz glänzt.
Dieser erstattet nämlich neuste regenerative Therapie-Formen im Rahmen der 10-tägigen Nachbehandlung.

Als wichtiger Bestandteil der Allianz Pferde OP Versicherung ist die von Tierkliniken positiv bewerteten regenerativen Therapien zur Nachbehandlung vor allem im Anschluss von Operationen im Bereich des Knochen- oder Bänderapparates.

Die größten Behandlungserfolge liefern Ergebnisse an Sportpferden. Bei diesen wurden z.B. Sehnenrisse sowie Gelenkabsplitterungen operativ behandelt und anschließend mit regenerativen Therapien die Ausheilung unterstützt.
Meist bieten sie die einzige Möglichkeit das Pferd über einen längeren Zeitraum Schmerzfreiheit bzw. vollständige Genesung zu ermöglichen.

Wer hier bei der Allianz den Pferde OP-Versicherungsschutz besitzt, kann bei diesen kostenintensiven Operationen bares Geld sparen und sich über die Kostenübernahmen der neusten Methoden durch regenerative Therapie-Behandlungen im Rahmen der versicherten Nachbehandlungszeit profitieren.

IRAP (Orthokin) Therapie

Eine neue regenerative Therapie bei Gelenkerkrankungen ist IRAP, die bereits in der Humanmedizin erfolgreich eingesetzt wird. Diese Methode basiert auf der Herstellung von Proteinen, die regenerativ wirken und aus dem Eigenblut des Pferdes gewonnen wird.

In einer speziellen IRAP-Spritze wird dem Pferd Blut abgenommen, dass dann für 24 Stunden bei einer Wärme von 37°C gelagert wird. Hier bilden sich während dieser Zeitspanne entzündungshemmende und regenerierende Eiweißmoleküle, welche die Basis für die weitere Aufbereitung darstellt. Aus diesem Blut findet daraufhin die Gewinnung des sogenannten „konditionierten körpereigenem Serum“, kurz ACS, statt. Dies wird anschließend in die betroffenen Gelenke oder Sehnen injiziert.

PRP (Platelet Rich Plasma)

Ähnlich wie bei der IRAP Therapie wirkt auch die PRP Behandlung nach Operationen. Hierzu wird aus dem körpereigenen Blut des Pferdes ein Thrombozytenkonzentrat gewonnen. Dazu werden in einem besonderen Verfahren bei unterschiedlichen starken Zentrifugationsstufen die Blutplättchen aus dem Blut und Wachstumselementarteilchen konzentriert. Diese Therapie zeigt sich insbesondere bei stark vorangeschrittener Gewebezerstörung, wenn die Gewebedurchblutung stark gestört ist, als wirksame Nachbehandlung von Operationen. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor mechanische Defekte behoben wurden. Durch die Injektion an die betroffene Körperstelle werden kleinste Blutzellen aktiviert und sorgen für eine Ausschüttung der bestimmten Botenstoffe sowie der Wachstumsfaktoren, welche eine schnellere Wundheilung zur Folge haben. Zudem sorgen die unterschiedlichen Inhaltsstoffe für eine zügigere Regeneration des geschädigten Sehnen- und Bandapparates und beschleunigt ebenfalls die Regenerierung der Durchblutung. Die Injektion erfolgt in der Regel unter einer Ultraschallkontrolle.

Erstattet die Allianz IRAP / PRP?

Das Ziel der Allianz Versicherung ist es mit den regenerativen Therapien IRAP und PRP den Heilungsprozess zu beschleunigen und langfristig einer erneuten Erkrankung vorzubeugen. Diese Arten der Therapien wirken entzündungshemmend, was vor allem nach Operationen ein wesentlicher Bestandteil zur schnelleren Genesung darstellt. Blutungen werden gestoppt und die Bildung von neuen Blutgefäßen, sowie Gewebe wird begünstigt. Im Gegensatz zu traditionellen Behandlungen, wie beispielsweise mit Kortison, überzeugen diese Therapien dadurch, dass sie Gelenkknorpelaufbauend, schmerzstillend und nebenwirkungsfrei sind.
Dies kommt natürlich dem Pferd zugute, da der Körper weniger durch chemische Medikamente belastet wird.

Mittlerweile gehören diese regenerativen Therapien weltweit in den meisten Tierkliniken zum Standart und laut Statistiken konnten bereits mehr als 10.000 Pferde erfolgreich therapiert werden.
Die von den Unternehmen ORTHOGEN aus Deutschland und ARTHREX aus den USA in Kooperation entwickelte Therapieform besticht durch den messbaren Fortschritt gegenüber herkömmlichen Therapien.
Aus diesem Grund hat sich die Allianz Versicherung dazu entschlossen, die bestmöglichen Behandlungsformen auch im Rahmen von Nachbehandlungen im Anschluss an Operationen in den Leistungskatalog aufzunehmen. Regenerative Therapien wie IRAP und PRP lassen Pferde schneller wieder einsatzbereit werden und beugen in den meisten Fällen einer arthritischen Erkrankung des eventuell betroffenen Gelenkes vor.

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  • bei Kolik-OPs nur 10 Tage Wartezeit
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