Gebisslos reiten mit dem Glücksrad Pferd

Gebisslos reiten mit dem Glücksrad Pferd

Glücksrad Pferd – egal aus welchen Gründen Du gerne gebisslos reitest oder reiten möchtest, wenn Du ein Hackamore besitzt, kommt zweifelsfrei irgendwann die Frage auf welche Schenkel Du in das Hackamore einsetzen möchtest. Dann beginnt die Qual der Wahl Blume, Stern, Glücksrad oder doch lieber klassisch Barock?

In diesem Beitrag wollen wir Dir das Glücksrad in seinen verschiedenen Ausführungen einmal näher vorstellen.

Warum gebisslos reiten?

Es gibt mittlerweile mehrere Studien die belegen, dass das Gebiss einen Schluckreflex beim Pferd auslöst. Da die Speiseröhre und der Atemweg sich aber wie beim Menschen einen Eingang teilen, kann dies zu Verwirrung und Problemen beim Pferd führen. Allerdings ist es immer auch wichtig zu betonen, dass die Wirkung eines Gebisses immer vom Reiter ausgeht.

Tipp: Frag bei Deiner Versicherung nach ob gebissloses Reiten und Unfälle, die damit im Zusammenhang stehen, auch im Versicherungsumfang enthalten sind!
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Hackamore

Das Hackamore ist eine gebisslose Zäumung, die durch eingesetzte Metallteile/ Schenkel eine relativ große Hebelwirkung auf die Nase und das Kinn des Pferdes haben kann. Daher sollte ein Hackamore immer nur von erfahrenen Reitern oder unter Anleitung eingesetzt werden. Die Schenkel können variiert werden und haben je nach Konstruktion eine größere Hebelwirkung. Das Glücksrad ist einer dieser Schenkel.

Das Glücksrad Pferd

Das Glücksrad wurde ursprünglich als LG-Zaum von der Dressurreiterin Monika Lehmenkühler entwickelt. Mittlerweile kann aber auch nur das Glücksrad alleine als Schenkel gekauft werden und in ein Hackamore eingesetzt werden.

Wirkung

Das Glücksrad hat sechs Speichen in die der Nasen-/ Kinnriemen und Zügel unterschiedlich eingesetzt werden können. Durch die verschiedenen Verschnallungen kann eine höhere Hebelwirkung oder auch keine Hebelwirkung erzielt werden. Diese Zäumung wirkt, indem sie gleichmäßigen Druck auf Nase, Genick und Kinn des Pferdes gibt.

Verschnallung

Generell sollte der Zaum immer recht fest verschlossen werden, damit eine feine Einwirkung gewährleistet werden kann. Das Glücksrad sollte mindestens ein Finger breit unter dem Jochbein Deines Pferdes liegen, aber nicht auf den empfindlichen Teilen der Nüstern. 

Die klassische Verschnallung ist, dass zwischen den beiden Nasenriemen und dem Kinnriemen jeweils eine Speiche frei bleibt.  Die Zügel können dann entweder mit leichter Hebelwirkung in die  Speiche zwischen den Nasenriemen eingesetzt werden oder komplett ohne Hebelwirkung zwischen den unteren Nasenriemen und den Kinnriemen.
Wenn der Nasenriemen zu tief rutscht, kann man auch den Kinnriemen direkt in die Speiche neben den oberen Nasenriemen packen, sodass dieser dann höher sitzt.
Die größte Hebelwirkung wird erreicht, wenn alle drei Riemen in die obere Hälfte des Glücksrades, also direkt nebeneinander, eingesetzt werden und der Zügel in die mittlere Speiche, gegenüber des Kinnriemens, eingesetzt wird. Diese ist allerdings nur für erfahrene Reiter geeignet, die Ihre Handeinwirkung präzise steuern können, da diese Verschnallung in unerfahrenen Händen schnell dem Pferd schaden kann!

LG-Zaum

Der LG-Zaum ist der Ursprung des Glücksrades und kann in vielen verschieden Farben und Ausführungen gekauft werden, sogar Schmuckstücke für das Glücksrad sind dort erhältlich und machen die Zäumung zum Hingucker. Auf dieser Website gibt es zudem viele Anleitungen zur Anpassung des Zaumes.

Glücksrad Pferd als Schenkel

In vielen Online-Shops kannst Du mittlerweile auch das Glücksrad einzeln in verschiedenen Farben und Größen kaufen, um es in ein Hackamore einzusetzen. Hierbei solltest Du besonders auf die richtige Größe und Verschnallung achten.

Dressurreiten mit dem Glücksrad Pferd

Da das Glücksrad von einer Dressurreiterin entwickelt wurde, ist es natürlich auch dafür geeignet. Erfahrungsberichte schildern immer wieder, dass man die Pferde sehr schön in Anlehnung und vorwärts-abwärts reiten kann. Hierbei sollte man natürlich beachten, dass das Pferd auch mit Gebiss immer zuerst an den Schenkel- und Gewichtshilfen stehen sollte. Dementsprechend ist es besonders gebisslos wichtig, genügend nach zutreiben, um das nach vorne auf die Vorhand fallen zu verhindern und die Pferde ordentlich von hinten nach vorne zu arbeiten.

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