Reitbeteiligung gefunden – Wie geht es jetzt weiter?

Reitbeteiligung gefunden - wie geht es jetzt weiter?

Im letzten Beitrag haben wir Dir Tipps gegeben, wie Du die perfekte Reitbeteiligung finden kannst. Wenn Du diesen nochmal lesen möchtest, gibt es diesen hier. In diesem Beitrag wollen wir Dir noch ein paar weitere Tipps geben, wie es jetzt weitergehen kann.

Braucht Ihr einen Reitbeteiligungsvertrag und wie ist das eigentlich mit der Versicherung? Aber auch ein paar praktische Tipps, die hoffentlich zu einer lang anhaltenden Reitbeteiligung führen.

Reitbeteiligung gefunden? Ist jetzt ein Reitbeteiligungsvertrag notwendig?

Wenn Ihr euch als Reitbeteiligung und Besitzer erfolgreich gefunden habt, kann es sinnvoll sein einen sogenannten Reitbeteiligungsvertrag zu vereinbaren.

Ein Reitbeteiligungsvertrag beinhaltet die Rahmenbedingungen eures Reitbeteiligungs-Verhältnisses. Darunter fallen die abgesprochenen Tage und Kosten, aber auch die Versicherungsfrage und was genau erlaubt ist. Damit ist gemeint, was die Reitbeteiligung mit dem Pferd machen darf, also zum Beispiel ausreiten, Bodenarbeit, Springen etc. Mit dem Vertrag gibt es ein bisschen Sicherheit für beide Parteien, in dem Sinne, dass die Verantwortungen von beiden Parteien aufgelistet ist.

Versicherung

Die Versicherung für die Reitbeteiligung sollte vorher geklärt werden. In vielen Pferde-Haftpflicht-Versicherungen sind Fremdreiter schon inbegriffen, allerdings solltest Du das mit Deiner Versicherung noch einmal abklären.
Denn eine Reitbeteiligung – egal ob mit Vertrag oder ohne – ist ein “Quasi-Mitbesitzer” und in Versicherungsverträgen sind Ansprüche vom Besitzer ausgeschlossen. Wenn dies also nicht explizit wieder eingeschlossen wird, dann besteht meistens eine enorme Deckungslücke. Auch auf die Regressschäden der Sozialversicherung sollte bei solchen Verträgen geachtet werden. Ihr könnt aber gerne bei uns einen Online-Termin vereinbaren, wie helfen euch da gerne weiter.

Ein guter und günstiger Versicherungsschutz inkl. der Berücksichtigung von Reitbeteiligungen findet man als Pferdebesitzer z.B. bei der Haftpflichtkasse.

Do’s and Don’ts als Reitbeteiligung

Das Wichtigste als Reitbeteiligung ist, dass Du verlässlich bist. Halte Dich genau an die abgesprochenen Tage und Rahmenbedingungen. Wenn Du mal nicht kannst, dann ist das sicherlich kein Problem, aber sprich das vorher immer ab. Immerhin vertraut dir der Pferdebesitzer und verlässt sich auf deine übernommenen Aufgaben und geht davon aus, dass er / sie es nicht mehr machen muss. Oder wolltest du z.B. dass dein Pferd dann mal nichts zu fressen bekommt? Du solltest das Dir anvertraute Pferd immer wie Dein eigenes Behandeln, also in dem Sinne, dass Du Dir auch wirklich Zeit nimmst für das Pferd. Auch das Betüdeln und Putzen gehört genauso zu einer Reitbeteiligung, wie das Reiten oder andere Dinge die Du mit dem Pferd machst.

Ehrlichkeit währt am längsten, solltest Du mal etwas kaputt gemacht haben, ist das kein Problem, aber sein ehrlich gegenüber dem Besitzer. Genauso wenn Du mal bemerkst, dass das Pferd verletzt ist oder krank, oder wenn Du etwas nicht weißt. Besonders wenn Du etwas nicht weißt, dann ist es immer besser den Besitzer zu fragen, als etwas falsch oder nicht zu machen. Der letzte Tipp, den wir Dir noch geben wollen ist, dass Du immer alles mit Deinem Pferdebesitzer absprichst und generell eine offene Kommunikation mit ihm bzw. ihr hast. Denn egal, ob Du mal nicht kannst oder Fragen hast, sei immer offen und sprich es mit Deinem Pferdebesitzer ab. 

Jetzt hoffen wir natürlich für Dich, dass Du eine möglichst lange und möglichst gute Beziehung mit Deiner Reitbeteiligung hast und ganz viele wundervolle Momente mit ihr erleben kannst.

Do’s and Don’ts als Pferdebesitzer

Auch für Dich als Pferdebesitzer haben wie eine paar wertvolle Tipps, damit die Reitbeteiligung gut verläuft. Zuerst solltest Du Deiner Reitbeteiligung vertrauen, wenn ihr etwas abgesprochen habt, solltest Du Dich darauf verlassen, dass Deine Reitbeteiligung sich daran hält. Das bedeutet auch, dass Du Deine Reitbeteiligung nicht überwachen musst. Natürlich kannst Du immer mal vorbeischauen und fragen, ob alles in Ordnung ist, aber Deine Reitbeteiligung sollte sich nicht überwacht vorkommen.  Nutze Deine neue gefundene Freiheit und die gewonnene Unabhängigkeit für Dich. 

Beantworte alle Fragen Deiner Reitbeteiligung, auch wenn sie vielleicht für Dich nicht wichtig sind, Deine Reitbeteiligung möchte nur das Beste für Dein Pferd. Dieser Tipp klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber sei nett zu Deiner Reitbeteiligung. In vielen Ställen werden leider Reitbeteiligungen als Menschen zweiter Klasse behandelt, also behandle Deine Reitbeteiligung und aber auch andere Reitbeteiligungen immer gut. Außerdem solltest Du Deine Reitbeteiligung natürlich auch nicht ausnutzen, es ist zwar eine Erleichterung für Dich, aber trotzdem ist es immer noch Dein Pferd.

Wir hoffen, dass unsere Tipps hilfreich sein können für euch und Ihr als Reitbeteiligung und Pferdebesitzer eine lange Zeit zusammen verbringen könnt.