Rückentraining für Pferde – Die besten Tipps!

Rückentraining für Pferde
Rückentraining für Pferde kann man auch auf Waldwegen einbauen (Fotolia / ARochau)

Ein Rückentraining für Pferde ist eine sehr sinnvolle Maßnahme. Dazu sollte man wissen, dass fast jedes dritte Reitpferd von Problemen im Rücken geplagt ist (mehr dazu: Rückenprobleme beim Pferd erkennen). Dem muss man gegensteuern.

Alle Reiter haben es schon gehört und trotzdem ist es der beste Tipp für gutes Training: Das Pferd ziehen lassen, egal ob man dabei statt mit dem Trecker mit dem Pferd die Halle abzieht oder man einfach einen schweren Reifen als „Bremse“ benutzt.

Und an zweiter Stelle beim Rückentraining stehen gleich die zirzensischen Lektionen. Wer also keine Lust hat, sich ausführlich selbst damit auseinanderzusetzen, macht einfach einen guten Kurs in Zirzensik und dabei werden alle Muskeln wunderbar trainiert.

Vorwärts-Abwärts-Gehen als effektives Rückentraining für Pferde

Was ein gutes Rückentraining anbelangt, wird das Longieren bei Weitem überschätzt. Wichtig für einen starken Rücken ist das Vorwärts-Abwärts-Gehen , das durch die Dehnung des langen Rückenmuskels sowie durch das weite Untertreten der Hinterbeine die Bauchmuskulatur arbeitet. Ob man das nun an der Longe oder unter dem Reiter tut, ist eine Frage des Könnens.

Gutes Longieren muss gelernt werden. Zusätzlich stärken Schulterherein, Travers und Renvers den Rücken.

Dehnungsphasen beim Rückentraining nicht vergessen

Aber nicht vergessen: Nach Spannungsphasen immer Dehnungsphasen einbauen. Auch das Treten über Stangen zwingt das Pferd, den Rücken aufzuwölben und ihn zu trainieren.

Aber auch im Gelände lässt sich Rückentraining für Pferde gut einbauen: Im Schritt zügig relativ steile Hänge hinaufgehen – runter am besten neben dem Tier laufen und beispielsweise auf Waldwegen das Pferd über im Weg liegende Äste steigen lassen.

Der Mohrrüben-Trick als Rückentraining

Und dann gibt es noch den Mohrrüben-Trick, der täglich für ca. 20 Minuten angewendet, ein sehr spielerisches Rückentraining mit dem Tier ermöglicht: Man stellt sich seitlich neben das Sprunggelenk und bietet relativ weit unten kleine Möhrenstücke an.

Dabei wechselt man hinter der Kruppe nach jedem Stück die Seite. Durch das seitliche Biegen muss der Rücken aufgewölbt werden. Dreht sich der „Schlaumeier“, muss man anfangs das Möhrenstück weiter vorne anbieten. Aber sehr schnell versteht jedes Pferd, was man von ihm will und mit Freude wird so Rückentraining absolviert.

Wichtig: Häufiges und konsequentes Training für den Rücken

Bei all den Tipps zum Rückentraining für Pferde und den vorgeschlagenen Möglichkeiten, den Rücken zu stärken, gilt aber wie immer: Einmal viel bringt viel weniger als viele Male wenig. Einen starken Rücken, der für ein Reitpferd unerlässlich ist, baut man nur durch häufiges und konsequentes Training auf.

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