Pferd verladen – Die besten Tricks

Muss man ein Pferd verladen, das nicht an den Anhänger gewöhnt ist, so kann das durchaus eine kleine Herausforderung werden. Wir haben ein paar Tricks für dich!

Zur eigenen Sicherheit sind festes Schuhwerk, Handschuhe und je nach Pferd sogar ein Reithelm angebracht. Das Tier sollte vorsichtshalber Gamaschen und Springglocken tragen. Bis das Verladen gut klappt, sind Transportgamaschen unangebracht.

Vorab: Am Strick zu ziehen ist unbedingt zu vermeiden, das führt nicht zum gewünschten Erfolg und ist kontraproduktiv.

Der Anhänger soll innen hell sein – Türen im vorderen Bereich öffnen, um Licht hereinzulassen.

Das Pferd verladen – Zügiger erster Versuch

Bevor man zu irgendwelchen Hilfsmitteln greift, sollte man ganz unvoreingenommen mit der sicheren Überzeugung, dass das Verladen klappt, einen Versuch unternehmen:

In weitem Bogen auf dem Hänger mit zügigen Schritten zugehen, dabei den Strick locker in der Hand halten und nicht zögern, wenn das Tier auf die Rampe geht. Immer vorausgehen, unter dem Brustbalken durchtauchen und, ist es mitgekommen, sofort ausgiebig loben.

Bei uns gibt’s jedes Mal, wenn das Pferd im Hänger ist, aus einer bestimmten, quietschblauen Schüssel ein wenig Müsli, das bei den Tieren sehr beliebt ist und das es sonst nicht gibt.

Zögern beim Verladen des Pferds vermeiden

Pferd verladen
Ein zweites Pferd kann beim Pferd verladen helfen (Fotolia / womue)

Das Beste ist es, Zögern von vornherein zu vermeiden. Am besten so flott gehen, dass unser Freund gar keine Zeit hat zum „Überlegen“, ob er in den Hänger will oder nicht.

Bleibt er aber stehen, nicht loben … und nicht am Strick ziehen.

Durch Locken zum Weitergehen animieren. Fängt das Tier an, sich in den Strick zu hängen, dann locker lassen und durch Rückwärtsrichten wieder von der Rampe lassen.

Nach ein paar Minuten einen nochmaligen Versuch, eventuell mit dem Lieblingsfutter in der Hand – oft ist da eine Banane hilfreich – unternehmen.

Für viele Pferde ist es auch einfacher einzusteigen, wenn bereits ein befreundetes Tier im Anhänger steht, das friedlich Heu mümmelt und signalisiert: „Alles in Ordnung hier.“

Wenn es eilt mit dem Verladen…

Muss man ein Pferd verladen und hat keine Zeit für Übungen und Sperenzchen – eventuell, weil das Tier schnell in die Klinik muss, hat es sich als hilfreich erwiesen, am Anhänger rechts und links je eine Longe anzubinden. Diese werden hinter dem Tier gekreuzt und die Helfer stehen seitlich vom Hänger.

Indem sie an den Longen ziehen, schieben sie, ohne Gefahr für sich, das Pferd mit Druck von hinten in den Anhänger. Dieses Vorgehen löst weit weniger Abwehrreaktionen als das Ziehen am Strick aus und führt – mit ein wenig Nachdruck ausgeführt – fast immer zum gewünschten  Erfolg: dem Pferd im Anhänger.

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