So lernt man Pferde verstehen

Pferde verstehen
So lernt man die Pferde verstehen (Fotolia / briagin)

Wie lernt man Pferde verstehen und wie deutet man die Körpersprache richtig? Um diese Fragen zu beantworten, muss man sich zunächst die Herkunft und die Entwicklung dieser lieben Vierbeiner etwas genauer ansehen.

Pferde sind Herdentiere, leben in einer bestimmten Rangordnung und kommunizieren untereinander. Damit wir Pferde verstehen, müssen wir versuchen, wie sie zu denken. Aufgrund der fehlenden Stimme bleibt nur die Körpersprache.

Pferde leben in einer strengen Hierarchie, sie müssen sich untereinander verstehen. Die Leitstute ist absolute Herdenchefin. Meist ist sie eine erfahrene, ältere Stute. In Gefahrensituationen folgt die Herde dieser Stute.

Der Leithengst verteidigt die Herde und bei Gefahr läuft er hinter der Stutenherde, um sie anzutreiben. Die Rangordnung der Stuten wird vererbt und so gibt es gleichrangige Stuten in der Herde, die sich meist nicht leiden können.

Rangordnung ist wichtig, um die Pferde zu verstehen

Hengste dagegen müssen ihren Rang erkämpfen und so sind sie viel leichter zu provozieren. Innerhalb der Herde hat das rangniedere Tier dem ranghöheren auszuweichen, beziehungsweise diesem zu folgen.

Daraus leitet sich ab: Der Mensch als Leitfigur weicht nicht aus und geht auch immer ein wenig voraus. Damit ist die Rangordnung für das Pferd klar und es kann sich sicher fühlen. Verstehen wir das, ist das der erste Schritt, die Pferde zu verstehen.

Die Körpersignale der Pferde verstehen

Wenn wir dann noch ein paar Körpersignale beachten, sind wir schon ziemlich weit. Ganz wichtig sind die Ohren, zeigen sie nach vorne, ist das Pferd freundlich gesinnt, sind sie auf den Reiter gerichtet, ist es aufmerksam und pendeln sie, fühlt sich das Pferd unsicher.

Und je flacher die Ohren nach hinten angelegt sind, um so saurer und wütender ist ein Pferd und signalisiert: „Lass mich in Ruhe!“

Über die Körpersprache das Pferd besser verstehen lernen

Auch der Schweif der Pferde gibt Auskunft über ihr Gemüt: Pendelt er locker, geht es dem Pferd gut. Klemmt es ihn dagegen ein, zeigt es Angst. Ein hochgestellter Schweif dagegen deutet auf Übermut und Spiellust hin. Schlagen mit dem Schweif zeugt von Aufregung, großem Unmut und Ärger. Rollt es dann auch noch die Augen, ist das ein Zeichen von Panik.

Kaut ein Pferd grundlos bei der Bodenarbeit vor sich hin, kann man davon ausgehen, dass es konzentriert ist und sich über die Aufgabe Gedanken macht – es arbeitet mit.

Beschäftigen wir uns mit unserem Pferd, verstehen wir es sehr schnell und können seine Mimik deuten. Pferde äußern sich immer über die Körpersprache – und lesen auch die unsere.

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