Pferdeosteopathie – Was ist das?

Pferdeosteopathie
Pferdeosteopathie ist eine schonende Therapie. Wichtig ist aber eine eingehende Anamnese des Therapeuten. (Fotolia / Häßler)

Was steckt hinter der Pferdeosteopathie? Grundsätzlich lässt sich Pferdeosteopathie mit der Osteopathie bei Menschen vergleichen.

Dabei handelt es sich um eine Behandlung, bei der man Organe, den Bewegungsapparat sowie Gewebe manuell untersucht und mobilisiert.

Ganz gezielt wird dabei nach Bewegungseinschränkungen, die Beschwerden verursachen, gesucht.

Wann sollte man Pferdeosteopathie einsetzen?

Unter anderem bei folgenden Beschwerden und Symptomen kann die Anwendung der Pferdeosteopathie sinnvoll sein:

  • Lahmheit
  • Reitproblem
  • Rückenbeschwerden
  • Lumbalgie
  • Neuralgie
  • Ischialgie

Pferdeosteopathie: Vorsicht bei der Wahl des Therapeuten

Wenn über Pferdeosteopathie gesprochen wird, dann meinen wir eine Behandlungsform, die von einem seriösen Therapeuten und nicht von einem „Scharlatan“ ausgeübt wird. Leider sind davon auch welche zugange, die wie selbstverständlich ruckartig an Pferdebeinen zerren oder gar mit Gummihämmern auf Knochen und Gelenke schlagen.

Das ist nicht ungefährlich und kann dem Pferd schaden. So sind bei falschen Behandlungen Zerrungen, Entzündungen, Kapselrisse und sogar Lähmungen nicht ausgeschlossen. Das wiederum schädigt auch den Ruf aller seriösen Therapeuten, die sich auf die Pferdeosteopathie spezialisiert haben und eine sehr interessante Therapie anbieten können.

Ein Behandler, der nur einen kurzen Blick auf das Pferd wirft und dann zur Tat schreiten möchte, den sollte man sein Pferd lieber gar nicht anfassen lassen. Vielmehr ist es so, dass einem guten Pferdeosteopathen verschiedenste Behandlungstechniken zur Verfügung stehen, auf die er zurückgreifen kann. Dazu zählen strukturelle Techniken, Reflextechniken, kraniosakrale Techniken, Weichteiltechniken sowie Gewebetechniken und Faszientechniken.

Pferdeosteopathie ist nur so gut wie der Therapeut

Wie aber erkenne ich einen guten Therapeuten, der sich mit Pferdeosteopathie auskennt? Das erste Merkmal ist, dass er das Problem ernst nimmt und nicht schon nach einem kurzen Blick die Lösung parat hat.

Ein guter Therapeut erkennt natürlich, wenn ein Pferd lahmt. Er beschäftigt sich dann damit, woher die Lahmheit kommt. Um das herauszufinden, führt er eine ausführliche Anamnese durch. Zum einen wird der Halter befragt, zum Reiten, zum sonstigen Verhalten, ob das Pferd sich plötzlich anders verhalten hat. Das lässt oft Rückschlüsse auf ein nicht ganz so offensichtliches Problem zu.

Nicht selten liegt der Ursprung von Beschwerden lange zurück. Dann wird das Pferd manuell untersucht, wird im Schritt und Trab vorgeführt und auch der Sattel wird einer genauen Inspektion unterzogen. Das macht Sinn, da nicht selten die Ursachen von blockierten Gelenken und Muskeln im schlecht sitzenden Sattel zu finden sind, die letztendlich zu Lahmheiten führen.

Lies dazu:
Wann den Sattel anpassen?

Pferdeosteopathie ist eine schonende Therapie

Auf keinen Fall sollte der Therapeut wild an Beinen reißen und mit einem Gummihammer auf Gelenke klopfen oder gar behaupten, Gelenke müssten krachen.

Wissen muss man: Pferdeosteopathie ist eine behutsame und zeitaufwendige Therapie, in der es selten Soforterfolge gibt, die dafür relativ risikoarm und schonend für das Pferd ist.

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