Strahlfäule beim Pferd – Was tun?

Strahlfäule beim Pferd
Mit einer trockenen Umgebung lässt sich Strahlfäule beim Pferd vermeiden (Fotolia / Häßler)

Eine Strahlfäule beim Pferd darf man nicht unterschätzen. Im schlimmsten Fall droht eine gefährliche Blutvergiftung. Was kann man tun?

Vorab – was ist Strahlfäule beim Pferd und wie entsteht sie? Es handelt sich dabei um eine bakterielle Erkrankung des Hufes beim Pferd, ausgelöst durch dauerhaft feuchte Hufe. Aufgrund von Feuchtigkeit und Ammoniak, aus Urin und Mist, entsteht ein Milieu, in dem sich Fäulnisbakterien ausgesprochen wohlfühlen.

Diese beginnen, den Huf zu zersetzen. Da das meist am Hufstrahl beginnt, nennt man diesen Prozess beim Pferd Strahlfäule oder Huffäule (von Wikipedia erklärt). Hat man den Verdacht auf Strahlfäule, darf man das nicht ganz auf die leichte Schulter nehmen, da unbehandelt die Bakterien irgendwann durchblutete Regionen erreichen und dem Pferd eine lebensgefährdende Blutvergiftung droht.

Wie erkenne ich, ob mein Pferd Strahlfäule hat?

Das erste Anzeichen, und bereits das sollte man beachten, ist immer, dass vom befallenen Huf ein widerlicher Gestank, ähnlich dem von faulen Eiern, ausgeht, der einem beim Auskratzen des Hufes sofort in die Nase sticht.

Nimmt man die Hufpflege, auch wenn das Pferd nicht geritten wird, ernst, bemerkt man diesen Geruch beim täglichen Auskratzen. Die stinkenden Stellen weisen bei Strahlfäule eine schmierige, schwarze und eben stinkende Masse auf. Liegen diese Anzeichen vor, muss man handeln.

Keine Panik bei Strahlfäule beim Pferd, aber etwas tun!

Aber man braucht nicht panisch zu reagieren. Handelt es sich um Strahlfäule, so muss aber generell schon etwas unternommen werden, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Als Erstes ist für trockene Standfläche im Stall zu sorgen, das heißt sorgsames tägliches Misten und Abäppeln sind Pflicht. Täglich müssen befallene Hufe gründlich von allem Dreck und Mist durch Auskratzen und anschließendem Schrubben mit ein bisschen Seife und einer Bürste gereinigt werden.

Danach wird der befallene Huf mit Desinfektionslösung gespült. Bei fortgeschrittener Strahlfäule sollte man den Tierarzt um Rat fragen. Die Selbstbehandlung mit 5%iger Jodoformätherlösung ist nicht ratsam, da diese stark ätzend ist.

Bei Strahlfäule Aufmerksamkeit nach der Behandlung gefragt

Auch der früher beliebte Hufteer sowie Huffett sind kontraindiziert. Die nach der Behandlung noch vorhandenen Löcher bedürfen großer Aufmerksamkeit in puncto Sauberkeit, bis sie herausgewachsen sind.

Um gar nicht erst der Strahlfäule eine Chance zu geben, sollte man immer für trockene Untergründe sowie gut gereinigte Hufe, die man ein bis zweimal pro Woche mit Haushaltsessig oder antibakterieller Zahnspülung auspinselt, sorgen. So sollte Strahlfäule beim Pferd kein Thema sein.

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