Kissing Spines Syndrom beim Pferd – Was tun?

Kissing Spines Syndrom
Beim Kissing Spines Syndrom hat das Pferd Rückenprobleme (Fotolia)

Was steckt hinter dem Kissing Spines Syndrom beim Pferd? Denn gehört haben wir es alle schon mal und eine Ahnung, dass es mit Wirbeln zu tun hat, haben wir auch. Aber was ist Kissing Spine genau und was kann man tun?

Übersetzt bedeutet Kissing Spines Syndrom küssendes Rücken- oder Wirbelsäulensyndrom. Bei dieser Krankheit stehen die Dornfortsätze der einzelnen Wirbel so nahe zusammen, dass sie sich bei Bewegung berühren.

Meist sind davon die Dornfortsätze vom zehnten Brustwirbel bis zum vierten Lendenwirbel betroffen. Beim Menschen heißt die Krankheit Morbus Baastrup.

Die ersten Symptome des Kissing Spines Syndrom

Die ersten Symptome vom Kissing Spines Syndrom sind Taktunreinheiten, schlechte Rittigkeit und Sattelzwang – alles Anzeichen für Rückenschmerzen, die natürlich auch andere Ursachen, wie schlecht angepassten Sattel, Arthrosen oder Abnutzungserscheinungen haben können.

Zeigt ein Pferd solches Verhalten, sollte man mit einer Röntgenuntersuchung abklären lassen, ob es sich um das Kissing Spines Syndrom handelt. Je früher eine sichere Diagnose gestellt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit Trainingsumstellung und angepasstem Sattel eine Schmerzfreiheit und damit auch die Möglichkeit geritten zu werden, erreicht werden kann.

Wie man dem Kissing Spines Syndrom vorbeugen kann

Will man dem Kissing Spines Syndrom vorbeugen ist es wichtig, das Pferd tief über den Rücken zu bewegen, also vorwärts-abwärts, wobei darauf zu achten ist, dass es nicht zu sehr über die Vorderhand geht.

Abwechslungsreiches Training (mehr zum Rückentraining), gute Gymnastizierung, auch mit Klettern und Galopparbeit auf weichem Boden sind hervorragende Methoden Rücken und Muskeln gesund zu erhalten. Diese Maßnahmen sind auch für gesunde Pferde sehr sinnvoll.

Muskelaufbau und Physiotherapie

Den Muskelaufbau kann man mit Physiotherapie unterstützen und Schmerzen mindern. Auch gezielte Longenarbeit lässt das Pferd den Rücken aufwölben und so die tragende Muskulatur stärken, sodass der Rücken an Stabilität gewinnt.

Zusammen mit Osteopathie sowie Akupunktur kann oft eine völlige Schmerzfreiheit erreicht werden, wodurch das Pferd wieder reitbar wird. Optimal sind Trainingseinheiten im Aquatrainer, da die Bewegung ohne Belastung stattfindet. Allerdings ist immer eine enge Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erforderlich.

Und wie so oft: Vorbeugen ist besser als heilen … und auch wenn es bekannt ist, bevor ein Pferd belastet wird, muss der Muskelaufbau stattfinden und dazu eignet sich bestens die altbewährte Skala der Ausbildung, an der man sich immer wieder orientieren sollte.

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