Welche Pferderasse passt zu mir?

Welche Pferderasse passt zur mir
Eine wichtige Frage vor dem Pferdekauf: Welche Pferderasse passt zur mir? (Fotolia / © annebe)

Wer sich zum ersten Mal ein eigenes Pferd anschaffen möchte, der stellt sich häufig die Frage: Welche Pferderasse passt zu mir?

Um diese Frage für sich beantworten zu können, muss man sich darüber im Klaren sein, was man alles von einem Pferd erwartet.

Für diese Überlegung zu der Pferderasse ist vor allem ein Aspekt wichtig:

Was will ich mit dem Pferd machen? Will ich einen Freizeitkumpel, ein erfolgreiches Turnierpferd oder möchte ich vielleicht lange Wander- und Distanzritte unternehmen?

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Sucht man nach einem Freizeitkumpel, so kommt fast jede Pferderasse in Betracht, die einem sympathisch ist. Besonders enge Beziehungen zu Menschen gehen Achal Tekkiner und Vollblutaraber ein. Diese edlen und ausdauernden Pferde mit einem Stockmaß um die 150 Zentimeter sind gelehrig und gelten zu Unrecht als schwierig.

Ein Haflinger als zuverlässiger Partner

Sie sind nervenstark und sensibel. Ihre Gänge sind energiesparend und relativ flach, was sie sehr ausdauernd macht. Erfolge in den hohen Dressurklassen wird man mit einem Araber gegen Warmblüter nicht erzielen. Dafür ist diese Pferderasse auf Wander- und Distanzritten fast nicht zu schlagen und kommen oft nach 40 Kilometern fast mit Ruhepuls ins Ziel.

Achal Tekkiner sind etwas draufgängerischer und in Europa leider selten und teuer. Sucht man einen zuverlässigen Partner sollte man über einen Haflinger, die in der Ausprägung Edelbluthaflinger mit bis zu 25 Prozent Araberblutanteil sehr im Reitpferdetyp stehen, als friedfertiges und robustes Freizeitpferd nachdenken.

Welche Pferderasse passt zu mir, wenn ich bei Turnieren starten will?

Möchte ich erfolgreich auf Dressur- und Springturnieren starten, kommen eigentlich nur die bekannten Warmblutrassen wie Hannoveraner, Holländische Warmblüter oder eine nahestehende Pferderasse in Betracht.

Diese verfügen oft über ein solides Fundament und taktreine, ausdrucksstarke Gänge sowie ein ausgeprägtes Springvermögen. Unter ihnen gibt es nicht selten doppelt begabte Pferde. Natürlich findet man auch in anderen Rassen, wie beispielsweise den edlen Wielkopolsker mit kräftiger Hinterhand, hochbegabte Turnierpferde, deren Veranlagung man erkennen und fördern muss.

Bei einem Turnierpferd spielt nicht nur das Talent, sondern auch das Nervenkostüm eine große Rolle. Um so wichtiger ist hier Sympathie und Vertrauen zwischen Reiter und Pferd.

Welche Pferderasse passt zu mir als Westernreiter?

Für Westernreiter passt eine Pferderasse wie die wendigen Quaterhorses sowie die Pintos und Criollos an, die kompakt und stark bemuskelt sind. Auch Apaloosas und Palominos, als reine Farbzucht, sind in der Regel hervorragende Westernpferde.

Und wer eine Vorliebe für Gangpferde hat, den begeistern sicher Paso Finos oder Paso Peruanos, edle und temperamentvolle Freizeitpferde mit ausgeprägter Hankenaktion. Sie verfügen über verschiedene Tölt-Varianten und sind dem Menschen mit freundlichem Wesen sehr zugetan.

Zu einen Freund spanischer Reitweise passt ein Andalusier oder PRE (Pura Raza Espaniol). Aufgrund ihres guten Charakters sowie der hohen angeborenen Versammlungsfähigkeit sind sie besonders für die Hohe Schule geeignet. Leider werden sie im Turniersport oft nicht gewürdigt. Allerdings gibt es trotzdem an der Weltspitze einige, vor allem in der Kür, sehr erfolgreiche, Spanische Pferde.

Bequem unterwegs auf dem Missouri Fox Trotter

Die Pferderasse Missouri Fox Trotter passt aufgrund der weichen, den Reiter schonenden Gänge zu jemandem, der lange und bequem reiten möchte. Zu nicht zu großen Reitern und Kindern passt der nur 135 Zentimeter große Huzule, ein starkes, kompaktes Tragtier mit extrem frommem Charakter.

Bei all diesen Überlegungen, welche Pferderasse zu mir passt, sollte das Gefühl nicht außer Acht bleiben! Denn nur wenn die Chemie stimmt, kann es eine echte Partnerschaft mit viel Vertrauen über lange Jahre werden.

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